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Medienecho


Eine Bildergalerie zum ökumenischen "Tag der Schöpfung" 2013 in Kleinlüder finden Sie hier (Link). Für alle Fotos gilt: (c) Foto Lupo, Fulda

 

Den Pressebericht der Bischöflichen Pressestelle Fulda gibt es hier (Link) - mit weiteren Fotos

Zeitungsartikel

"Ökumenischer „Tag der Schöpfung“ an der Biothan-Anlage Finkenberg" in der Osthessen-Zeitung

 

"Zwei Tage ist die Biothan-Anlage offen" in der Fuldaer Zeitung

Zum Anhören: Ankündigung des Schöpfungstages (c) medio!
Zum Anhören: Ankündigung des Schöpfungstages (c) medio!

Sendungen im Kirchenprogramm des Hessischen Rundfunks

hr1 - Zuspruch - Schöpfungstag

 

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Das sind die ersten Sätze der Bibel. Es ist zugleich der Beginn der Erzählung von der Erschaffung der Welt, der Schöpfungsgeschichte. Dieser Text hat schon zu vielen Missverständnissen geführt. Manche fundamentalistischen Gruppen meinen, damit naturwissenschaftliche Erkenntnisse bestreiten zu müssen. Manche Naturwissenschaftler behaupten, ihre Erkenntnisse hätten definitiv gezeigt, dass die Geschichte falsch ist.

 

Die Bibel aber beschreibt keine Naturgeschichte und liefert kein Schöpfungsprotokoll ab. Die biblische Schöpfungsgeschichte ist eine kunstvoll gestaltete Bildgeschichte, die faszinieren und begeistern will für das Geheimnis unserer Welt: Und sie zeigt uns: Diese Schöpfung ist in den Augen Gottes kostbar, schön und liebenswert. Das aber soll dazu führen, dass wir Menschen sie auch als kostbar, schön und liebenswert ansehen und entsprechend behandeln.

 

Heute wird ökumenisch und weltweit der Tag der Schöpfung gefeiert. Christen wollen sich an diesem Tag besonders für den Schutz der Schöpfung und einen nachhaltigen Lebensstil einsetzen. Nun kann ein Tag da sicher nicht Grundlegendes verändern. Aber er kann Menschen anregen, mal wieder neu über den Umgang mit den Gütern dieser Welt nachzudenken. Im diesen Jahr geht es vor allem darum, dass die Schöpfung ein Lebenshaus für alle sein soll, also nicht nur für uns Menschen, sondern auch für alle anderen Lebewesen.

 

Aber was kann ich schon dazu beitragen, dass diese Welt ein kostbares, schönes und liebenswertes Lebenshaus für alle bleibt? Eine gigantische Aufgabe! Aber was ist die Alternative? Nach mir die Sintflut? Ich denke, ich kann nur immer wieder in kleinen Schritten etwas dazu beitragen, z.B. kann ich heute mal das Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren. Oder beim Einkaufen auf das Bio-Siegel achten. So ein Schöpfungstag ist da eine gute Gelegenheit, mich inspirieren zu lassen.

 

Autorin: Pia Arnold-Rammé

Termin: 06.09.2013, 05:45 Uhr - 05:48 Uhr auf hr1

 

Links: „zum Nachhören als podcast“ (externer Link auf die Seiten des Hessischen Rundfunks)

 

 

hr3 - Moment mal - Schöpfungszeit

 

Osterzeit, Weihnachtszeit und die dazugehörigen Fastenzeiten – diese Zeiten im Jahr werden von den christlichen Kirchen auf besondere Weise begangen. Seit Jahrhunderten. Im Vergleich dazu brandneu ist die besondere Zeit, die morgen beginnt und rund vier Wochen dauert: Seit 2007 feiern die christlichen Kirchen die so genannte Schöpfungszeit. Und die wird morgen mit vielen Veranstaltungen in ganz Europa eröffnet. Bei uns in Hessen findet die zentrale Eröffnung der Schöpfungszeit morgen Nachmittag in Kleinlüder statt; ein Ort zwischen Fulda und dem Vogelsberg. Hier werden mehrere Hundert Christen zusammenkommen, sich über Ökologie informieren und wie man sich in seinem Alltag umweltbewusster verhalten kann. Dazu verkosten sie biologische Speisen, testen ökologische Beerensäfte und bestaunen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. Und, wie das immer bei kirchlichen Veranstaltungen ist, gibt es natürlich auch einen feierlichen Gottesdienst.

 

Katholiken, Protestanten, Freikirchlicher, Orthodoxe und alle, die sonst noch dabei sein möchten. Dass das Ganze an einer Kompostieranlage stattfinden wird, hat einen tieferen Sinn: Denn hier wird aus organischen Abfällen noch etwas Sinnvolles gemacht, sagen die Veranstalter, nämlich Bio-Gas. Und das passt nicht nur gut zu ausgestellten Fahrzeugen, sondern schont auch noch andere Ressourcen. „Gottes Schöpfung – Lebenshaus für alle“ lautet das Motto der diesjährigen Schöpfungszeit. Was heißen soll: Die Erde als Lebensraum hat nur dann eine Zukunft, wenn wir verantwortungsvoll mit ihr umgehen. Aufgefordert dazu sind alle – auch die, die morgen bei der Eröffnung der Schöpfungszeit vielleicht nicht dabei sind.

 

Autor: Klaus Depta

Termin: 05.09.2013, 10:40 Uhr - 10:42 Uhr auf hr3

 

Links: zum Nachhören auf Podcast