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Jahresbericht „Aus der Arbeit 2012“

Aus Altem wird Neues: Schöpfungstag an der Grube Messel
„Jetzt wächst Neues“ – mit diesem Zitat aus dem Propheten
Jesaja (43,19) war die diesjährige Schöpfungszeit überschrieben,
zu der die ACK Deutschland seit dem ökumenischen
Kirchentag in München 2009 alle Mitgliedskirchen
einlädt.
Jahresbericht 2012 - Schöpfungstag.pdf
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Schöpfungstag im Radio

Pfarrerin Charlotte von Winterfeld hat in ihrem hr 2 kultur-Zuspruch am Freitag, 7. September, den Schöpfungstag in der Grube Messel zum Thema gemacht. Hier können Sie den Text nachlesen (Link). Im gleichen Sender hr2 hat auch Pfarrerin Helga Trösken zwei Tage später eine halbstündige "Morgenfeier" zum Tag der Schöpfung gesendet (Manuskript hier zum Download als pdf).
Im hr4-Übrigens, im hr1-Zuspruch und im Zuspruch am Morgen in hr2-kultur geht es auch bei den katholischen Autorinnen und Autoren rund um den 7. September um den „Tag der Schöpfung“. Im Radio sprechen Janina Adler, Werner Gerz und Pfarrer Harald Seredzun, Autorin und Autoren des Bistums Mainz, deshalb über Aufmerksamkeit und Dankbarkeit für die Natur und über eigene Wege der Schöpfungsbewahrung.

Die Sendungen stehen unter o.a. Namenslinks und unter www.kirche-hr.de (katholisch) und unter www.rundfunk-evangelisch.de (evangelisch) zum Nachlesen und -hören bereit. Der hr bietet auf seinen Seiten (Link) zudem auch Podcasts an.

Weitere Informationen auch bei Beate Hirt, Katholische Kirche beim hr, Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main, Tel.: 069 / 8008718250, info@kirche-hr.de und bei Pfarrerin Heidrun Dörken für die evangelischen Sendungen.

 

 

Frühere Sendungen

Beiträge zum Tag der Schöpfung wurden in der Kirchensendung bei RPR1 "Volle Kanne - einfach himmlisch" am 2. September gesendet, u.a. auch das "Angedacht" mit Andrea Emmel von der katholischen Kirche. (Link zum mp3-Nachhören)

 

Im Kirchenmagazin "Kreuz und Quer" bei Hit Radio FFH war die "Bewahrung der Schöpfung" in der Sendung vom 26. August und am 2. September bereits Thema mit einem Beitrag über das Projekt "Kirche unter Strom" in Dieburg (Link zum mp3-Audio)

 

Die Schöpfung feiern! - Bei Radio BOB! Beitrag am Sonntag, 2. September 2012 (Link zum Nachhören)

Dieser Beitrag der Katholischen Privatfunkredaktion im Bistum Fulda lief auch am Montag, 3. September, im Kölner Domradio

 

Schöpfungszeit und Ökumenischer Tag der Schöpfung in HR 1 

 "Unsere kostbare Welt“ war die Sendung „Start am Sonntag“ am 2. September in hr1 überschrieben, die sich maßgeblich vom Geist der kirchlichen „Schöpfungszeit“ und vom „Tag der Schöpfung“ inspirieren ließ. Zum „Staunen über die Schöpfung" angesichts des unendlichen Kosmos befragte Moderator und Kirchenredakteur Klaus Hofmeister den bekannten Astrophysiker Professor Harald Lesch. Kirchenpräsident Volker Jung berichtete über eigene Erfahrungen der innerlichen Berührung durch Schöpfung. An der Seite eines Reporters pilgerte der katholische Pfarrer von Kranichstein und Messel, Harald Seredzun, den Messeler „Zeitstrahlweg“ entlang. Dieser Pilgerweg unter dem Titel „Schöpfung durch Evolution“ bildet einen der Haupt-Programmpunkte beim hessischen Tag der Schöpfung, auf den die Sendung ausführlich hinweist. hr1 präsentierte auch einen atheistischen Evolutionsbiologen und fragte: wie kalt ist eine Welt, in der man keinen Schöpfer kennt und alles nur als Zufall sieht?

 

Schöpfungstag als Thema in anderen Medien

Das Darmstädter Echo berichtet über den "Tag der Schöpfung" in der Grube Messel in seiner Ausgabe vom 10. September 2012 (Link) - und im Regionalteil (Link)  

 

Pfarrer Hubert Meisinger - Foto privat.
Pfarrer Hubert Meisinger - Foto privat.

Interview in der Kirchenzeitung des Bistums Mainz "Glaube und Leben" (vom 26. August 2012)

 

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ruft seit 2010 zum Schöpfungstag Anfang September auf. Der evangelische Pfarrer Hubert Meisinger, Vorsitzender der ökumenischen Arbeitsgruppe für den Schöpfungstag Hessen 2012, erklärt seinen Sinn.

 

Pfarrer Meisinger, warum gibt es diesen Tag? Reicht Erntedank nicht?

 

Der Schöpfungstag gehört bislang nicht zum liturgischen Kalender der katholischen und evangelischen Christen. In der weltweiten Ökumene entstanden, hat ihn die orthodoxe Kirche initiiert. Ausgangspunkt für den Ökumenischen Patriarchen Dimitrios I., einen solchen Tag 1989 nzuregen, war die ökologische Krise. Der Schöpfungstag verstärkt ein Anliegen, das schon immer zum Erntedank-Fest gehörte, auch wenn es zum Teil fokussiert ist darauf, Gott zu loben und für seine und die Gaben unserer Hände Arbeit zu danken. Wir machen uns bewusst, dass Lob und Dank ebenso wichtig sind wie die Tatsache, dass wir im Umgang mit der Natur auch versagen. Der Schöpfungstag soll uns vor Augen führen, wie der Mensch in der Natur leben und mit ihr mitleiden kann und soll. Hierin liegt eine tiefe Übereinstimmung mit Erntedank. Auch ist es ein liturgisches Anliegen, Gott als Schöpfer, Jesus Christus in den christologischen Festen und an Pfingsten den Heiligen Geist im Jahreskreis zu feiern. Also die Dreifaltigkeit Gottes darzustellen und auf ihre innere Verbindung hinzuweisen.

 

Wie ergänzen sich die Konfessionen beim Schöpfungstag?

 

Etwas allgemein gesagt betonen die orthodoxen Christen den kosmologischen Gedanken stärker als Katholiken und Protestanten, die den Glauben auf Christus hin zugespitzt haben. Hier können wir voneinander lernen. Schön zum Ausdruck kommt das in gemeinsamen Gottesdiensten am Schöpfungstag.

 

Kann er denn etwas gegen die Umweltzerstörung ausrichten?

 

Vor jedem Handeln ist es nötig, die Wahrnehmung zu schärfen. Wir wollen den Menschen sagen: Schaut mal anders auf die Schöpfung. Jede Kreatur spielt ein anderes Instrument im Schöpfungsorchester. Wir sind nicht der Dirigent. Das zu erkennen, dazu lohnt ein Blick in die Evolution, wie man ihn in der Grube Messel, Weltnaturerbestätte, erhält.

Interview: Anja Weiffen

 

 

Ein weiteres Interview mit Pfarrer Dr. Hubert Meisinger in der Evangelischen Sonntags- Zeitung Nr. 35 vom 26. August 2012 lesen Sie hier (Link).