Veranstalter


Michael Kappes (Hg.), „Jetzt wächst Neues“ (Jes 43,19) – Christlicher Schöpfungsglaube und nachhaltiges Handeln der Kirchen (Themenheft 2), Münster 2012

 

Mit Beiträgen u.a. von Karl Kardinal Lehmann, Katrin Göring–Eckardt, Alois Glück, Erich Zenger (+), Markus Vogt

 

Jetzt wächst Neues (Jes 43,19).Christlicher Schöpfungsglaube und nachhaltiges Handeln der Kirchen“ ist eine Arbeitshilfe für die Gestaltung des ökumenischen „Tages der Schöpfung“ bzw. der „Schöpfungszeit“ im Jahr 2012 mit dem Schwerpunktthema „Wachstum und Nachhaltigkeit“.

 

Sie ergänzt mit diesem thematischen Focus die von der ACK–NRW bereits im Jahr 2010 zum Schöpfungstag vorgelegte Arbeitshilfe „Gottes Schöpfung feiern und bewahren“. und führt die Reihe der Themenhefte zu den jährlichen Schwerpunktthemen fort [bereits 2011 erschien Themenheft 1: Wasser – Gabe Gottes – Quelle neuen Lebens].

 

Die Broschüre enthält neben einer theologischen Grundlegung zum Schwerpunktthema „Christlicher Schöpfungsglaube und nachhaltiges Handeln der Kirchen“ und bibeltheologischen Vertiefungen verschiedene Gottesdienstmodelle zur Gestaltung des Schöpfungstages/Schöpfungszeit sowie eine Reihe ergänzender liturgischer Gestaltungselemente. Darüber hinaus bietet sie praktische Anregungen für den Einzelnen und für Gemeinden, wie sie ihre Schöpfungsverantwortung durch einen der Schöpfungsgabe Gottes gerecht werdenden Umgang mit den Lebensgrundlagen im Blick auf die nachfolgenden Generationen und die Lebensverhältnisse weltweit konkret werden lassen können. Ein Anhang mit zentralen Aussagen der Kirchen zum Thema sowie Hinweise auf weitere Materialien und hilfreiche Links beschließt die Arbeitshilfe.

 

Die Anregung, im Kirchenjahr einen Tag für die Schöpfung einzuführen, verdankt die Ökumene der Orthodoxen Kirche. 1989 ist der „Schöpfungstag“ vom damaligen Ökumenischen Patriarchen, Dimitrios I., in den liturgischen Kalender der Kirche von Konstantinopel eingefügt worden. Der Patriarch lud damals die ganze „orthodoxe und christliche Welt“ ein, jeweils am 1. September „zum Schöpfer der Welt zu beten: mit Dankgebeten für die große Gabe der geschaffenen Welt und mit Bittgebeten für ihren Schutz und für ihre Erlösung.“

 

Diese orthodoxe Initiative wurde auf der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Graz (1997) nochmals in Form einer Empfehlung aufgenommen und in der von den Kirchen Europas 2001 unterzeichneten „Charta Oecumenica“ als Leitlinie 9 bekräftigt: „Wir empfehlen, einen ökumenischen Tag des Gebets für die Bewahrung der Schöpfung in den europäischen Kirchen einzuführen.“ Einen Schritt zu größerer Verbindlichkeit und Konkretisierung brachte schließlich die Empfehlung der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung im rumänischen Si-biu/Hermannstadt, die sich für einen bestimmten Zeitraum (1. September bis 4. Oktober) – beginnend mit dem orthodoxen Schöpfungstag über das Erntedankfest bis hin zum Gedenktag des Hl. Franz von Assisi – aussprach.

 

Dieser eindringliche Appell von Sibiu wurde von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) aufgenommen und auf der Mitgliederversammlung im Oktober 2009 der Beschluss gefasst, künftig in Deutschland einen ökumenischen Tag der Schöpfung zu feiern.

Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München wurde die Einführung dieses Schöpfungstages im Rahmen der zentralen ökumenischen Feier zu Christi Himmelfahrt (13. Mai 2010) feierlich proklamiert.

 

 

Download unter: http://www.ack-nrw.de/downloads/2012/Arbeitshilfe_Nachhaltigkeit.pdf  

 

Bezugsadresse: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nordrhein-Westfalen, Domplatz 27, 48143 Münster; Tel: 0251-319; Fax 0251-6159; e-mail: info@ack-nrw.de  

 

Preis: Pro Exemplar 2,00 Euro; ab 100 Exemplare 1,50 Euro + Versandkostenpauschale