Veranstalter


Mahlzeit - Alles zu seiner Zeit

 

Kinderkirche in den Sommermonaten

 

 

Zum Entwurf

 

Unser Tisch ist reich gedeckt. Im Winter wie im Sommer beziehen wir Schiffs- und Flug-zeugladungen voll von Nahrungsmitteln aus aller Welt, die in unseren Breitengraden gar nicht oder gerade nicht wachsen. Dieses internationale „Tischlein - deck' - dich“ hat Folgen. Es kostet erhebliche Mengen an Energie und unzählige Transportvorgänge. Außerdem werden diese Luxusgüter ebenso wie Futtermittel für Europas Mastvieh - oftmals in Entwicklungsländern auf fruchtbaren Böden angebaut.

Die Versorgung der dortigen Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln leidet darunter.

 

Der Entwurf ist in Zusammenhang mit einer Aktion „Brot für die Welt“ entstanden.

Mit dem Projekt Mahlzeit will die Aktion „Brot für die Welt“ ein neues Qualitätsbewusstsein fördern.

Qualität bedeutet, dass Lebensmittel gesund sind und gut schmecken.

Qualität bedeutet aber auch, dass beim Anbau und bei der Weiterverarbeitung dieser Lebensmittel soziale und ökologische Mindeststandards berücksichtigt werden.

 

„Brot für die Welt“ möchte deshalb alle dazu ermutigen, ihre Ernährungsgewohnheiten umzustellen und sich beim Einkauf für regionale, ökologisch angebaute und fair gehandelte Produkte zu entscheiden.

 

Insofern soll der vorliegende Entwurf bewusst machen, woher unsere Nahrungsmittel kommen anhand einiger ausgewählter Beispiele (Früchte) und damit verbundener Problemanzeigen in elementarisierter Weise.

 

Weil uns daran liegt, dass im Fruchtkorb Früchte aus unseren Breitengraden zum Verzehr liegen, empfehlen wir diese Kinderkirche für die Sommermonate.

 

 

ZUSAMMENKOMMEN - SICH GOTT ZUWENDEN

 

Begrüßung
            Willkommen zur Kinderkirche.

            Wir sind zusammen im Namen Gottes, der uns das Leben schenkt.

            Der für uns sorgt wie eine Mutter für ihre Kinder.

Deshalb laßt uns singen:

 

Lied:  nach der Melodie „Du hast uns deine Welt geschenkt“, LzU 1, 14

wird mit Früchten gesungen:

 

Du hast uns deine Welt geschenkt: die Äpfel, die Birnen.

Du hast uns deine Welt geschenkt. Herr, wir danken dir.

 

Du hast uns deine Welt geschenkt: die Apfelsine, die Banane.

Du hast uns deine Welt geschenkt: Herr, wir danken dir.

Du hast uns deine Welt geschenkt: die Weintraube, die Birne.

Du hast uns deine Welt geschenkt: Herr, wir danken dir.

 

Du hast uns deine Welt geschenkt: die rote Erdbeere.

Du hast uns deine Welt geschenkt. Herr, wir danken dir.

 

Du hast uns deine Welt geschenkt: die Ananas, die süße.

Du hast uns deine Welt geschenkt. Herr, wir danken dir.

 

Klage und Lob

Ich bin traurig, dass es vielen Kindern

auf der Welt nicht gut geht.

Sie haben nicht genug zu essen,

können nicht zur Schule gehen,

haben kein Geld um Spielzeug zu kaufen.

Wir bitten Gott um Erbarmen:

Herr, erbarme dich

 

Gott will, dass allen Menschen geholfen wird.

Er liebt alle Menschen in der ganzen Welt.

Gott liebt auch mich:

Halleluja

(aus: Gottesdienste mit Kindern, S. 134.6)

 

Gebet

Gott, wir danken dir für deine Erde.

Wir danken dir für alles, was auf ihr wächst:

Für alle Früchte, das Korn, das Brot.

Wir danken dir, dass wir genug zu essen haben.

Bitte hilf uns, mit anderen zu teilen.

Bitte hilf denen, die wir dir jetzt leise sagen

........

Amen.

(aus: Gottesdienste mit Kindern, S. 141.18)

 

 

HÖREN UND ANTWORTEN

 

Erdbeeren zur Weihnachtszeit !? 

 

Gestaltete Erzählung

(veranschaulicht mit Playmobil Puppenstuben - oder Holzkegel - Figuren oder aus Papier oder ausgeschnittenen Figuren, kleines Tuch als Tischdecke, Erdbeerkörbchen aus Kaufmannsladen, Dekorationsmaterial, aufgemalt....)

Kinder sitzen im Stuhlkreis oder auf Sitzkissen. Spielfiguren werden je nach Sitzform auf dem Boden oder auf einem Tisch gelegt.

 

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen von Familie Ungeduld.

Es gab etwas, das machte der ganzen Familie Ungeduld riesigen Spaß, ja, es war sozusagen ihr gemeinsames Hobby. Sie aß und trank für ihr Leben gern.

(Tischtuch hinlegen, Figuren stellen)

Jedes Familienmitglied hatte natürlich seine eigenen Vorlieben für ganz bestimmte Gerichte oder Nahrungsmittel, sozusagen sein Leib - und Magengericht.

Benjamin liebte Pommes mit Ketchup über alles.

Mutter Ungeduld aß Erdbeeren für ihr Leben gern. Ja, sie konnte es gar nicht abwarten, bis endlich die ersten Erdbeeren in den Regalen der Obsttheke ihres Supermarktes gleich um die Ecke angeboten wurden. Schon beim Anblick lief ihr das Wasser im Mund zusammen. Schon sah sie das Vanilleeis mit Erdbeeren und Schlagsahne vor sich stehen. Also griff sie schnell zu und sauste mit vier Körbchen voller dicker, roter Erdbeeren zur Kasse.

(Miniatur-Erdbeerkörbchen hinstellen)

Na ja, eigentlich waren ja gerade erst die letzten Weihnachtsplätzchen verspeist worden!

 

Ja, und was meint Ihr, woher kamen diese pausbackigen Rötlinge? Natürlich nicht aus dem Garten von Familie Ungeduld! Nein! Schließlich war es doch erst Februar. Die Erde war noch ganz gefroren und steinhart. Die Sonne hatte noch keine Kraft, etwas wachsen zu lassen.

Ach, wie gut, dass es da den Supermarkt gleich nebenan gab!

Welch eine Farbenpracht lachte Frau Ungeduld da entgegen.

Rot die Erdbeeren, gelb die Bananen, orange die Apfelsinen, saftig grün die Äpfel.

Aber auch Früchte, deren Namen sie kaum lesen konnte, lachten sie an: Ananas, Papaya, Litschi....

Während sie so von einer Obstsorte zur anderen schaute, dachte Frau Ungeduld: Wie mag es wohl in den Ländern aussehen, in denen diese vielen Früchte wachsen und gedeihen?

Endlich zuhause angekommen, zeigte sie stolz ihre Einkaufsüberraschung.

„Kinder, schaut einmal, was ich heute zum Nachtisch mitgebracht habe.“ Alle konnten es kaum abwarten, bis endlich das Vanilleeis mit den frischen Erdbeeren und der Schlagsahne vor ihnen stand. (evtl. Erdbeeren vor die Figuren legen)

Doch das „Mm“ und „Oh, wie lecker!“ blieben aus. Nein, die Gesichter verzogen sich. „Iiih, wie schmecken die denn!“, platzte Melanie heraus. Und Bastian griff zur Zuckerdose und begrub seine Erdbeeren unter einem Berg von Zucker. Auch Vater Ungeduld konnte seine Enttäuschung nicht verbergen.

Mutter Ungeduld fing an zu schimpfen:„Und dafür habe ich so viel Geld bezahlt! Diese Überraschung ist nun echt mißglückt.“

 

Ein Korb voller Lieblingsfrüchte

(Ein Korb mit Früchten steht bereit bzw. auch mit Plastik- od. Holzfrüchten oder mit Bildern von aufgemalten Früchten.)

 

Welches ist Eure Lieblingsfrucht? 

(Die Kinder benennen die Obstsorten, und die Frucht wird jeweils aus dem Korb genommen und in die Mitte gelegt.)

 

Die lange Reise der Früchte

 

Laßt uns einmal raten und suchen, wo diese ganzen Früchte, die ihr jetzt aufgezählt habt, eigentlich herkommen. Ich habe eine große Weltkarte mitgebracht (Entfalten und betrachten.)

Bereitliegende kleine Früchteschablonen werden mit einer Pinnadel den entsprechenden Ländern zugeordnet. Der lange Transportweg der Früchte bis zu uns wird mit den Kindern bedacht. Mit Fäden werden die Verbindungswege markiert. Ein kleines Schiff/Flugzeug/Last-wagen verdeutlichen den Weg.

(Spielzeugauto und dergleichen oder ausgeschnitten aus Papier oder aufgemalt oder gefaltet) Entfernungen werden geschätzt.

 

Anspiel: Was die Früchte erzählen

Im Folgenden holen Mitarbeiter/innen einzelne Früchte der Reihe nach aus dem Fruchtkorb

und stellen sie vor.

Der Fruchtkorb enthält wie eben nur echte Früchte aus der Region. Alle anderen wie Ananas u.ä. liegen als bemalte Schablone oder ausgeschnittenes Bild im Korb.

 

Erdbeere 

Hmm, wie ich dufte, allerdings eher im Sommer, Juni ist meine Zeit.

So weiß wie Schnee,

so grün wie Klee,

so rot wie Blut,

schmeckt allen Leuten gut.

Ja, Erdbeeren schmecken, besonders gut frisch gepflückt, noch warm von der Sonne, erinnert ihr euch?

Süß und fruchtig.

Erdbeertorte, Erdbeerschaum, Erdbeermilch, Erdbeereis, Erdbeer..... . Was fällt euch noch ein?

 

Orangen

Süß und fruchtig schmecken wir auch! Voller Saft sind wir, voll Aroma und Süße.

Wenn es heiß ist und die Menschen Durst haben, wie köstlich erfrischt eine Orange.

Hier in Deutschland kauft man uns besonders in der Weihnachtszeit.

Wie wir wirklich schmecken, kann man nur erahnen.

Wir wurden grün gepflückt und auf die Reise geschickt, lange im Kühlhaus gelagert.

Eine sonnengereifte Apfelsine bin ich nicht.

Oft komme ich schon ausgepreßt als Saft zu euch, man braucht für einen Liter Orangensaft Wasser und Energie dazu, und bei der weiten Reise bleibt es natürlich auch.

Sonnengereifte Orangen....- Aroma und Saft und Süßigkeit.....?. .

 

Banane

Bananen von der Bananenstaude gibt es hier höchstens im Gewächshaus.

Was glaubt ihr, wie fruchtig wir schmecken können, wenn wir richtig gereift sind.

Viele verschiedene Sorten gibt es.

Besonders gut schmecken die kleinen Fruchtbananen.

 

Apfel

Nun mal langsam, ein Apfel tut es auch!

Süß, saftig, Aroma,  -  keine weite Reise!

Kennt ihr die vielen Sorten?

Gravensteiner, daß der Saft nur so spritzt,

Goldparmäne, Boskop, Cox Orange und viele Sorten mehr.

Duft, Geschmack und Saft von jedem Apfel anders,

knackig und frisch das Fruchtfleisch.

Im Oktober ist hier Apfelzeit.

 

Weintrauben

Noch viel süßer und saftiger sind wir, die Weintrauben!

Blaue, grüne, große, kleine, Süße, die im Mund zerschmilzt.

Die kleinen mit der zarten Schale schmecken besonders gut -

Getrocknet ißt man uns zu jeder Zeit, besonders aber in der Weihnachtszeit, als Rosinen.

 

Fruchtkorb

Früchte wachsen viele, viele. Manche kennt ihr, manche nicht, manche haben fremde Namen.

Mango, Ananas, Kiwi, Litschi

(weitere Früchte können genannt werden.)

Aber ich kenne auch Menschen, die das Gesicht verziehen, weil die Frucht sauer schmeckt.

 

Apfelsine

Natürlich, wenn die Sonne gefehlt hat.

An der Sonne liegt alles!

 

Banane

Jedenfalls kann mein Geschmack sich im Kühlhaus nicht entfalten, ich schmecke dann eher mehlig.

Aber die Kinder mögen mich trotzdem - Und Alte auch.

Ich bin so schön weich, nicht sauer!

Aber:

Sauer sind die Menschen, die mich pflücken müssen, Antonio und Juan, zu schwer ist die Arbeit für sie, sie sind noch Kinder und arbeiten doch zehn Stunden und mehr, ihr Rücken wird krumm und lernen können sie schon gar nicht. Vater und Mutter arbeiten auch in der Bananenernte, sie sind schon ganz krank geworden. Die Gifte, mit denen die Bananen gespritzt werden gegen Schädlinge, zerfressen die Haut und die Lunge. Viele Frauen können keine gesunden Kinder mehr bekommen durch das Gift.

 

Orange

Uns pflücken oft Kinder, sie sind billige Arbeitskräfte.

Die schweren Orangensäcke sind viel zu schwer .

Gift, aber auch Schlangen und Bienen sind gefährlich und verletzen uns.

Aber sie müssen arbeiten, damit sie etwas zu essen kaufen können. Das meiste Land wurde für Bananen und Apfelsinenplantagen verbraucht, die gehören nun den großen Früchtefirmen, für die sie arbeiten.

 

Ananas

Von uns wurde noch nicht gesprochen, dabei werden wir viel gekauft in den reichen Ländern.

Auch wir sind noch nicht reif, wenn wir gepflückt werden. Wir müssen ja noch weit reisen.

Saftig und süß können wir schmecken, aber auch bitter.

Bitter ist es für die Menschen, die uns pflanzen und ernten.

Weil viele Ananas gepflanzt und verkauft werden sollen, gibt es weniger Reisfelder dort, wo wir herkommen.

Reis macht die Menschen satt, jetzt herrscht oft Hunger.

 

Ernährungsberater/in (mit Mikrofon, Zeitung in der Hand)

Hören Sie mal zu!

Wissen sie, was passiert, wenn die Früchte lange Reisen machen?

Neuseeländische Äpfel reisen 15000 Kilometer um die Erde, bevor sie hier ankommen.

Bananen und Apfelsinen brauchen solange, als würden sie 9mal durch Deutschland von Nord und Süd hin und her geschickt.

Die Frische geht verloren, das Aroma verliert sich, die Vitamine gehen kaputt!

Überlegen wir doch einmal, ob es nicht genug Früchte und Gemüse in unserer Nähe gibt, die gut schmecken, in jeder Jahreszeit etwas anderes.

 

 

ESSEN - Feiern

 

Viele bereiten einen großen Obstsalat vor. Andere decken den Tisch mit Teller und Löffel.

 

Lied: Miteinander essen, das kann schön sein

            In: Der Tisch ist gedeckt für das große Fest, EKKW, S. 77

 

Mitarbeiter/in:

Ich hoffe, dass es Euch geschmeckt habt, dass Ihr satt geworden seid und Euch stärken konntet. Laßt uns jetzt noch mal unser Lied singen.

 

Lied: „Du hast uns deine Welt geschenkt“ (Text siehe oben)

 

 

Obstkorbspiel
Das Spiel ist ziemlich bekannt. Jedes Kind bekommt eine exotische Fruchtsorte zugeflüstert. Von jeder Sorte gibt es mehrere. Eine Person steht in der Mitte und ruft z.B. Ananas. Dann müssen alle "Ananas" - Kinder die Plätze wechseln usw.

 

oder ein gemeinsam gesungenes Lied:

- Wir wünschen Gott, daß jedes Kind auf der Welt         MKL 1,108

- Mein Gott, das muß anders werden                               MKL 1,24

- Wir teilen die Äpfel aus                                        MKL 1,109

 

 

 

Kreativ-Aktionen

 

   Früchte formen aus selbst hergestellter Knete (Rezept im Anhang) oder Modelliermasse oder „ Fischertip“ (das sind kleine bunte Teile aus Stärke, die sich beliebig verbinden u. formen lassen - Bezugsquelle im Anhang).

 

   Früchte aus farbigen Fotokarton ausschneiden, an Schaschlikspießen befestigen
(Schmuck für Blumentöpfe)

 

   Mit Serviettentechnik eine „Fruchtkachel“ herstellen (Keramikkacheln oder Bieberschwanzziegeln - Restbestände von zu hause oder aus Baumärkten)
Zur Technik: Motive aus Servietten ausschneiden, die einzelnen Lagen vorsichtig lösen. Den Kleber (preiswerter als Spezialkleber ist Bondex - Parkettlack) auftragen und Motiv auflegen, mit dem Kleber dann noch einmal vorsichtig Motiv überstreichen.

 

   Mit Drucktechnik Taschen, Tischbänder oder Tischdeckchen bedrucken. Fruchtstempel herstellen: auf Moosgummi Obstkonturen aufzeichnen, ausschneiden, auf ein Holzklötzchen aufkleben oder Äpfel halbieren (Fallobst), mit Farbe bestreichen und drucken; Früchteschablonen herstellen und diese auflegen, abzeichnen und ausmalen oder Schablonen auflegen und mittels Spritztechnik die umliegende Fläche farbig gestalten.

 

   Große Früchte aus Pappe herstellen (entweder Fotokarton oder auf Pappe Früchte aufzeichnen und ausmalen) und an Stäben bzw. Leisten befestigen (eine Aktion für einen folgenden Familiengottesdienst)

BETEN UND SEGNEN

 

Fürbittengebet

 

Guter Gott, du sorgst für uns wie für

die Vögel unter dem Himmel und die

Lilien auf dem Felde. Dafür danken wir dir:

 

Danke für die Früchte, die überall auf der Welt wachsen.

 

Danke, dass wir so viele Früchte essen können.

 

Danke für die leckeren Fruchtsäfte, die wir jeden Tag trinken.

 

Danke, für die Menschen, die auf den Fruchtplantagen hier bei uns und überall auf der Welt arbeiten.

 

Wir danken dir, Gott, für unser Leben und dass du für uns sorgst. Amen.

 

(aus: Gottesdienstdienste mit Kindern, S. 141.20, in Abwandlung) 

 

 

Vater unser

 

Segen

 

 

 

Ausgearbeitet von:  

Christine Berger, Heidi Bannenberg - Müller,

Ingrid Weiß

 

 


Früchte-Bilder

 

 


 

 

Quelle: „Wir sehen uns wieder in vier Wochen“, Teil 3, S. 55-64, Entwürfe für alternative

             Gottesdienstformen, Herausgeber: Arbeitsstelle für Kindergottesdienst der

             Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck