Veranstalter


Unseren täglichen Atem gib uns heute...

 

Kinderkirche rund um die Luft

 

Vorbemerkung

 

Das Schöpfungselement Luft kann Kindern auf vielfältige Weise nahegebracht werden und verschiedene Aspekte des Elementes aufgreifen.
Wer will kann eine ganze Kinderbibelwoche oder Ferienspiele mit dem Thema Luft gestalten oder sich einige Teilaspekte heraussuchen und damit eine oder mehrere Gruppenstunden bzw. Kindergottesdienste durchführen.

 

1.     Luft in der Gestalt des Atem ist für jeden Menschen lebensnotwendig. Die Bibel erzählt auf ihren ersten Seiten, dass der Atem ein Geschenk Gottes an den Menschen ist, wodurch er zu einem lebendigen Wesen wird (1.Mose 2.7). Nur, wer atmet, lebt.

Mit Kindern können Übungen und Spiele gemacht werden, in denen der Atem im Mittelpunkt steht. Sie bereiten auf spielerische Weise die Erzählung des zweiten Schöpfungsberichtes (1. Mose 2) vor. Schwerpunkt der Erzählung liegt auf dem Geschenk des Atems, für das wir Gott dankbar sind. Ergänzend eignen sich Wahrnehmungsübungen und Spiele rund um Atem, Klang, Geruch.

 

2.     Luft transportiert Klänge und Gerüche. Luft ist zwar unsichtbar, dafür aber sehr vielseitig:
2.1. Luft klingt. Sie trägt Töne und Geräusche an unser Ohr. Der Atem erlaubt uns, die Welt zum Klingen zu bringen. Ohne ihn können wir nicht sprechen oder singen, denn der Atem trägt Schwingungen und Töne aus dem Körper heraus

2.2. Luft riecht. Sie trägt Gerüche und Düfte durch den Raum in unsere Nase.

 

3.     Luft in der Gestalt des Windes

Als Wind oder Sturm zeigt uns die Luft, welche (auch lebensbedrohlichen) Kräfte in ihr stecken. In der Bibel bedient sich Gott dieses Elementes als eine Form, wie er ihnen erscheint (Psalm 104,3b.4a). Manchmal geschieht das sanft wie bei dem Propheten Elia, manchmal als ein gewaltiges Sturmbrausen (Psalm 29).
Mit Kindern läßt sich dieser Aspekt auf dem Weg einer kurzen Phantasiereise eröffnen oder durch einen Spaziergang, mit Erfahrungen rund um den Wind (Wind auf der Haut, Blätter fliegen, Äste bewegen sich, Vogelflug beobachten...) Ergänzend gehört dazu:

 

4.     Luft ist stark. Luft trägt Segelflieger, Drachen, Paragleiter..

Neben Papierflieger falten oder Drachenbau und Drachen fliegen lassen, kann man mit Kindern einen Segelflieger/ Piloten aus Fleisch und Blut zu sich einladen oder vor Ort besuchen oder auch eine Segelschule, einen Segler.

 

5.     Luft ist gefährdet durch industrielle Verschmutzung. FCKW und Ozonloch sind auch für Kinder keine Fremdworte. Das Umweltbundesamt/ Pressestelle oder andere Umwelt-organisationen wie Greenpeace, BUND halten Material zum Thema Luftverschmutzung bereit, das für Kinder geeignet ist, so dass sich leicht ein Kindergottesdienst oder auch ein umweltbezogener Kindernachmittag gestalten läßt.

 

 

ANKOMMEN - SICH GOTT ZUWENDEN

 

Begrüßung

 

Lied: Sternenfänger (mit Bewegungen), Wort und Töne, KIMMIK-Praxis Heft 20, 5

 

 

Psalmgebet

 

Ich will dem Herrn singen mein Leben lang und

meinen Gott loben, solange ich bin.                                    ( kann gesungen werden, EG 340)

Gott, du bist groß,
schön bist du wie die Sonne

            und wie der blaue Himmel.

            Himmel und Erde gehören dir.


Wie ein Zeltdach hast du den

den Himmel ausgespannt;
darunter liegt unsere Erde.

Ich will dem Herrn singen mein Leben lang und

meinen Gott loben, solange ich bin.

Gott, leicht bist du erfrischend wie ein Sommerwind.
Wir spüren den Laufthauch in unserem Gesicht.
Jeder Atemzug schenkt uns Leben von dir.

Ich will dem Herrn singen mein Leben lang und

meinen Gott loben, solange ich bin.                                                            (nach Psalm 104)

 

 

HÖREN UND ANTWORTEN

 

Einführung ins Thema

 

Mitarbeiterin:

Ich habe euch einige Gegenstände mitgebracht, mit denen wollen wir zuerst ein kleines Ratespiel machen.

 

Tast- und Kimspiele
Unter einem Tuch liegen verschiedene Gegenstände, (z.B.: Flöte, Luftschlange, Trillerpfeife, Wasserkesseltülle, Luftballon, Duftfläschchen, getrocknete Lavendelblüten in einer Schale, Pumpzerstäuber mit duftendem Inhalt, (Papier)flugzeug, (kleiner) Drachen, Feder, Vogel aus Papier, Fallschirm, Hubschrauber (Playmobil o.ä.), Windmühle, Segelboot, Luftpumpe, Fön, Schnorchel, Strohhalm, Orgelpfeife, Akkordeon, Mundharmonika, Blasebalg einer Luftmatratze...)

 

Variante 1: Kinder tasten und erraten, was es ist.

Variante 2: Das Tuch wird angehoben. Kinder gucken einen Moment hin. Tuch wird wieder darüber gedeckt. Ein Kind nennt, was es gesehen hat.

Variante 3: Kinder schließen für einen Moment ihre Augen. Die/ der Spielleiter/in nimmt einen Gegenstand weg. Tuch wird wieder angehoben, es muß geraten werden, was fehlt.

 

Mitarbeiterin:

Wenn ihr euch die Gegenstände anguckt. Sie haben alle etwas gemeinsam...

(Kinder raten)

 

Atemübungen

 

Am Beginn steht ein Bewegungsspiel oder ein Bewegungslied, so dass die Kinder richtig „außer Atem“ geraten.

Alle Kinder stehen danach ruhig (im Kreis). Die Aufmerksamkeit wird auf den Atem gelenkt. Die Kinder zeigen mit einer ihrer Hände an, wohin ihr Atem in ihrem Bauch fließt. Nach einer Weile werden die Arme in Bauchhöhe vor dem Körper so zusammengeführt, dass die Finger sich gerade nicht berühren. Beim Einatmen öffnen sich die Hände, weil der Bauch sich weitet. Beim Ausatmen schließen die Arme wieder. Mehrmals wiederholen.

 

Atem läßt den Körper klingen

3.      Nach einer Weile: Die Arme hängen wieder locker an der Körperseite, werden die Kinder  aufgefordert beim Ausatmen zu seufzen. Leiter/in macht immer alles vor.
Im Folgenden sollen alle laut ausatmen und dabei einen Ton abgegeben. Es ist egal, wie das klingt.
Es können nacheinander die Vokale i- e - a - o - u  folgen. Jeder Vokal ein paar Mal für sich allein.
Auch wir Menschen brauchen Luft. Ohne Luft würden wir ersticken. Wir atmen die Luft ein und wir atmen sie aus. Auch wir haben es mit der Luft zu tun. Gott gab uns Atem, damit wir leben.

 

Lied: Gott gab uns Atem, EG 432

 

 

Erzählung zu 1. Mose 2

(Das Formen des Menschen ist ausführlich beschrieben. Die Kinder sollen jeweils am eigenen Körper die genannten Körperteile entlang streichen und so zu eigenem Körpergefühl gelangen. Die Erzählerin muß es aber auch deutlich vormachen und dabei immer wieder das wunderbare der einzelnen Körperteile hervorheben.)

 

Ganz am Anfang der Bibel wird dazu folgende Geschichte erzählt:

Ganz am Anfang, als Erde und Himmel noch jung waren, gab es noch keine Lebewesen auf der Erde. Keine Menschen, keine Tiere. Nur ein paar Flüsse zogen durch das Land. Hier und da plätscherte das Wasser. Hier und da hörte man den Wind in den Zweigen der Bäume wispern.

Da dachte Gott bei sich: ich will einen Menschen erschaffen.

Und weil es Bauern waren, die sich diese Geschichte ausgedacht haben, konnten sie es sich nur so vorstellen, dass Gott den ersten Menschen aus gutem, feuchten Erdboden formte.
(Dieses Formen sollen alle Zuhörenden nachvollziehen. Erz. macht vor, knetet zuerst die Füße mit Zehen usw.)

Gott nahm also Erde.

Er formte zuerst die Füße, die Zehen, den Rist, die Verse. Der Mensch sollte gut stehen können.

Dann ließ Gott sich etwas ganz besonderes einfallen.

Er machte die Knöchel. Ein Gelenk, das sich bewegen kann.

(Mit einem der Füße kreisen.)

Jeder Mensch kann sich im Stehen drehen. Sich auf die Fußspitze ziehen. Das geht nur, weil wir so wunderbare Gelenke besitzen.

Es folgten die Waden und die Schienbeine, das Knie - wieder so ein Wunderwerk. Das Knie macht möglich, dass wir in die Hocke gehen können. Es folgen die Oberschenkel. Das Becken, der Po, der Leib.

(Alle Körperteile mit den Händen ertasten und begreifen.)

Darauf setzte Gott den Kopf auf den Körper. Er formte Haare, wunderschön!

Er machte das Gesicht, die Augen, die Brauen, die Nase, den Mund, die Wangen. Und zum guten Schluß setzte er noch zwei Ohren rechts und links an die Seite des Kopfs.

(Auch hier die genannten Teile des Kopfes mit den Fingern ertasten.)

Was fehlt noch? Stimmt.

Gott drehte Erde zu einer langen Schlange und machte daraus zwei Arme. An jeden Arm setzte er Arm eine Hand mit fünf Fingern daran.

Jetzt war sein Werk fast fertig. Gott ging einmal rund herum, veränderte hier ein wenig und dort ein wenig, solange, bis es ihm richtig gut gefiel. Er klatschte vor Freude in seine Hände und sagte: Wunderbar. Es ist wunderbar geworden.

Doch noch war kein Leben im Menschen. Die Gestalt war fertig, aber sie konnte sich noch nicht bewegen. Steif und fest stand sie auf dem Boden.

(Alle einladen steif zu stehen und einen Moment nicht zu atmen.)

Da haucht Gott dem Menschen seinen Odem ein.

(Erzähler/in pustet laut hörbar Atemluft aus ihrem Mund.)

Durch diesen Atem wurde er zu einer lebendigen Seele. Nur ein Mensch, der atmet, ist lebendig.

Er fing an sich zu bewegen. Sein Brustkorb hob sich und senkte sich.

(Hand auf die Brust legen und mehrmals ein- und ausatmen)

Er macht seine ersten Schritte. Vorsichtig zuerst, nach einer Weile ging es schon recht gut. Er schlenkerte mit den Armen, bewegte seine Finger/ seine Fußzehen und lächelte, weil alles so schön war.

Und Gott schaute zu und freute sich mit.

Gott machte für den Menschen einen wunderschönen Garten, darin gab es Bäume, an denen leckere Früchte wuchsen. Der Mensch durften von allen Bäumen essen. Nur zwei Bäume, die waren ihm nicht erlaubt.

Gott sagte: Mensch, ich schenke dir diesen Garten. Du darfst ihn bebauen und bewahren.

Der Mensch schaute sich um und freute sich an allem, was er sah. Er atmete tief durch und staunte. Dabei kamen die ersten Laute aus seinem Mund. Er machte: "Oh und Ah!"

(Alle machen es nach.)

Nun war der Mensch ganz allein im Garten. Er hatte keine Gesellschaft. Es war niemand da zum Spielen, niemand zum Reden, niemand zum Streicheln.

Da machte Gott die Tiere und brachte sie zum Menschen, damit er ihnen Namen gebe.

Der Mensch freute sich, nannte den Hasen Hasen, den Raben Rabe und das Pferd Pferd.

So konnte er sie rufen. Sie wurden ihm vertraut. Er hatte sie gern. Er zog mit ihnen durch den Garten und sorgte dafür, dass die Hasen Mohrrüben zu essen hatten, die Raben Nüsse und Körner,  die Pferde ein gute Weide.

Ja, er spielte auch mit ihnen. Er versuchte so zu watscheln wie die Enten.

(Alle machen es.)

Er quakte mit den Fröschen.

(Alle machen es.)

Er hörte den Gesang der Vögel und versuchte zu pfeifen.

(Wer kann pfeifen, wie ein Vogel?)

Er sprang umher mit den Känguruhs.

(Große Sprünge machen am Platz oder auch im Raum herum.)

Dabei geriet er manchmal ziemlich aus der Puste. Sein Atem ging schnell und sein Herz auch.

 

Aber trotzdem: so ganz glücklich war Mensch noch nicht. Irgendetwas fehlte noch.

Da lies Gott Mensch in eine tiefen Schlaf fallen und formte eine Menschin.

Als Mensch aufwachte und die Augen aufschlug, sah er sie. Er sprang auf, tanzte vor Freude und jubelte: „Endlich. Ein Wesen wie ich! Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch!“

Er schloß sie in die Arme und wirbelte mit ihr herum.

(Früher haben wir uns zu zweit über Kreuz an den Händen gefaßt und sind im Kreis herum-getanzt. Ob einige von euch das auch mal versuchen wollen? Ihr müßt euch nur jemand suchen, der ungefähr gleich groß und stark ist...)

 

Lied: Gott gab uns Atem, damit wir leben, EG 432

FEIERN - ESSEN

 

Essen, was mit Luft zu tun hat: Windbeutel, Baisers o.ä.

 

 

 

Spiele und andere Aktivitäten

Im Folgenden sind verschiedene Möglichkeiten zusammengestellt. Wer Freude an allem hat und genügend Mitarbeiterinnen, kann die Kinder in Kleingruppen unterteilen. Die Kinder sollten sich für eine Sache entscheiden. Es wird sonst zu viel.

 

A. Atemspiele mit Strohhalmen

Je nachdem wie groß die Gruppe ist, werden mehrere Kleingruppen gebildet. Es geht aber auch mit einer kleineren Kinderzahl. Dann ist es kein Wettspiel, macht aber auch viel Spaß.
Jedes Kind erhält einen Strohhalm.

 

Aufgabe 1:    Ein Papierschnipsel eine Strecke entlang pusten.

 

Aufgabe 2:    Dort stehen zwei Glasschalen. In einer der Schalen befinden sich 10 getrocknete Erbsen. Sie müssen mit dem Strohhalm angesaugt und in das andere Schälchen gelegt werden.

 

Aufgabe 3:    Anschließend eine Flasche mit Seifenblasen öffnen und einmal Seifenblasen pusten.

 

Aufgabe 4:    Den Papierschnipsel ansaugen und die Strecke zum Ausgangspunkt zurück tragen.

 

Aufgabe 5:    Dort steht ein Glas mit Wasser. Papierschnipsel auf einem Teller ablegen und mit dem Strohhalm Luft in das Glas pusten, so dass es blubbert. Wenn es blubbert, darf das nächste Kinder losziehen.

 

Aufgabe 6:    Pustebild        Während die anderen Kinder noch spielen, können die wartenden ein Pustebild machen.
Gebraucht werden: DIN A4 Blatt, Wasserfarbe, Pinsel, Wasserglas, Strohhalme.
Ein dicker Tropfen Wasserfarbe wird auf das Papier gekleckst und mit dem Strohhalm auseinandergepustet.

 

B. Luftballonspiele

 

Mit Spielen rund um Luftballons kann ein ganzer Nachmittag gefüllt werden.

§  Luftballon mehrmals aufpusten und sausen lassen.

§  Luftballon aufpusten, verknoten. Jedes Kind spielt zunächst allein mit seinem Ball. Er darf den Boden nicht berühren. Nach einer Weile tun sich zwei Personen zusammen, später drei usw. Schließlich sollen sich alle Kinder zusammentun, deren Luftballon die gleiche Farbe hat.

§  Immer zwei Kinder nehmen ihre beiden Luftballons, setzen sich auf dem Boden einander gegenüber. Sie klemmen die Ballons zwischen ihre Fußsohlen und versuchen ihre Beine zu bewegen, ohne die Ballons zu verlieren.

§  Luftballon platzen

§  Jedes Kind bindet sich einen aufgepusteten Luftballon an einen Knöchel. Alle laufen im Raum und dürfen den anderen Kindern ihren Ballon platt treten. Wessen Luftballon ausgetreten wurde, muß sich hinsetzen. Sieger ist, wer als letzte/r noch einen ganzen Luftballon am Fuß hat.

§  Luftballon - Schlägerei
Man braucht lange Luftballons. Alle pusten ihren Ballon auf, verknoten ihn - und los geht's: Alle dürfen aufeinander einschlagen. Dieses Schlagen tut nicht weh und macht allen Spaß!

§  Luftballon - Figur gestalten.
Aufgepustete und verknotete Luftballons werden mit Gesichtern, Haaren beklebt und gestaltet. Die Figur steht, wenn man ihr Füße gibt. Am besten stellen sich die Kinder auf einen Bogen aus festerem Papier. Die Umrisse ihrer Füße werden aufgezeichnet und ausgeschnitten, wobei die Fersen zusammen bleiben. Ein Einschnitt wird zwischen den beiden Füßen von den Zehen bis fast zur Verse gemacht. Dahinein wird der Luftballonmensch gesteckt. So kann die Figur stehen.

 

 

C. Riechspiele

 

Duftorgel

Marmeladengläsern mit Deckel sind mit verschiedenen Dingen gefüllt, die riechen.

Beispielsweise: Trockene Gewürze wie Nelken, Oregano, Zimt, Koriander, Pfeffer-minzblätter, frische Zitronenmelisse, Hefe, frisches Stück Brot, Zwiebelstückchen, Lakritz, Süßigkeit, Käse, Fichtennadelaroma, Lavendelblüten, Rose(nwasser), Holzschnitzel, Heu, Erde, riechende Flüssigkeiten, Sirup, Hustensaft, Honig, Essig, Erdnußbutter...)

 

Bitte eine Auswahl treffen, sonst wird es leicht zuviel.

Jedes Marmeladenglas hat eine Nummer, so dass die Leiter/in weiß, was in welchem Glas ist. Es empfiehlt sich eine Serviette um die Gläser zu binden, damit der Inhalt nicht gesehen werden kann. Kinder gehen an den Gläsern vorbei und öffnen sie. Wenn der Inhalt noch immer zu leicht mit den Augen zu erkennen ist, sollten die Kinder die Augen schließen.

Die Kinder, die schreiben können, notieren auf einem Nummernzettel, welcher Geruch zu welcher Nummer gehört. Die kleineren Kinder flüstern ihre Lösung einer Mitarbeiter/in ins Ohr. Sie/ er trägt die Lösung ein.

Tipp: Manchmal muß man getrocknete Gewürze erst ein wenig zwischen zwei Fingern reiben, damit sie anfangen zu duften. Flüssigkeiten tut es gut, ein wenig geschüttelt zu werden.

Duftnote... oder: oh, wie riecht das gut

§  Duftendes Tuch bekommen: Einige Tropfen eines nicht zu schweren Duftöls werden auf Tücher (Servietten, Papiertaschentücher) getropft. Jedes Kind erhält ein Tuch. Alle riechen intensiv an ihrem Tuch.

§  Duftsalbe herstellen: ein neutrale Creme als Basis benutzen und einige Tropfen Duftöl hineinmischen. Alles in kleine Döschen abfüllen (z.B. leere Filmdosen)

§  Ausflug in eine Parfümerie/ Drogerie machen
Vielleicht kennen sie einen Menschen, der beruflich mit Düften zu tun hat. Zum Beispiel gibt es in Lebensmittelfabriken Personen, die für das Duftaroma eines Fertiggerichten zuständig sind.

 

 

 

BETEN UND SEGNEN

 

Lied: Atmen wir den frischen Wind...,                            

Text: Eckart Bücken, Musik: Reinhard Horn, aus: Buch/CD „Gottes-Kinder-Lieder“

Ó Kontakte Musikverlag, 59557 Lippstadt

 

 

Gebet 

Guter Gott, wir danken dir für die Luft.
Klar und rein füllt sie unsere Lungen.
Wir atmen sie ein, so sind wir lebendig.

Gott, das Leben ist schön.
Wir können draußen in der frischen Luft herum springen,
können lachen und fröhlich sein.
Dafür danken wir dir.

Wir denken aber auch daran,
dass wir deine gute Luft verderben
durch den Straßenverkehr mit seinen Autoabgasen,
durch Fabrikanlagen mit ihren rauchenden Schornsteinen.
Diese Luft macht Menschen, Tiere, Pflanzen und Bäume krank.
Wir bitten dich für Erwachsene und Kinder,
die unter schlechter Luft leiden,
die Asthma haben oder
mit Pseudokrupp ins Krankenhaus müssen.
Wir bitten dich, gibt uns Ideen und Kraft die Luft zu schützen.
Amen.

 

Vater unser

 

Segen

 

 

 

Weitere Lieder
(alle Lieder sind in der Arbeitsstelle für Kindergottesdienst in 35083 Wetter/ Hessen,
Tel: 06423/ 3299 zu erhalten)

1.      Jeden Morgen gießt du von neuem, Liederbuch für die Jugend, Nr. 573

2.      Laudato si; MKL 58

3.      Wind, Wind, Wind, in Manfred Hilkert, Susanne Günther, Hört ihr Noahs Hammerschläge?. 62 Lieder zum Singen, Tanzen und Gestalten für Kinder ab 4 Jahren, Lahr, 1999, S. 58

4.      Alles, was Odem hat, lobe den Herrn!, ebenda, Nr. 41

5.      Gott dein guter Segen ist wie ein großes Zelt, KG 22

 

 

Inge Böhle

 

 

 

Quelle: „Wir sehen uns wieder in vier Wochen“, Teil 3, S. 65-73

 Entwürfe für alternative Gottesdienstformen

 Herausgeber: Arbeitsstelle für Kindergottesdienst der Evangelischen Kirche

 von Kurhessen-Waldeck