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Der ökumenische Tag der Schöpfung steht 2017 unter dem Motto „So weit Himmel und Erde ist“. Das Motto greift Psalm 148,13 auf und soll an Weite und Größe der Schöpfung Gottes sowie sein gnädiges Handelns erinnern. Der Lobpreis Gottes wird in der globalen Dimension deutlich.

 

Die zentrale Feier des Schöpfungstages findet am 1. September 2017 in Lübeck statt. Die ACK Schleswig-Holstein und die ACK Lübeck erarbeiten mit der Bundes-ACK zusammen den Gottesdienstentwurf, der ab April 2017 zur Verfügung steht.

 

Der landesweite Schöpfungstag Hessen findet am Sonntag, 3. September 2017, statt. Das Bistum Fulda lädt ein. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.

Lobpreis und Verantwortung für die Schöpfung gehören zusammen

Rückblick: Zentrale Feier zur Eröffnung des ökumenischen Tags der Schöpfung 2016 in Bingen

Frankfurt a.M./Bingen am Rhein (02.09.2016). Die Schöpfung und ihre Vielfalt wahrzunehmen sowie mit einem nachhaltigen Lebensstil zu ihrer Bewahrung beizutragen, dazu hat die ACK in Deutschland beim diesjährigen ökumenischen Tag der Schöpfung unter dem Motto „Die ganze Schöpfung – Lobpreis Gottes“ in Bingen am Freitag (2. September) aufgerufen.

 

„Jedes Geschöpf ist ein Grund, Gott zu loben“, sagte Dorothea Sattler, Professorin für Ökumenische Theologie an der Universität Münster, in der Predigt des ökumenischen Gottesdienstes im Park am Mäuseturm. Der Lobpreis der Vielfalt der lebendigen Geschöpfe dürfe aber nicht verschweigen lassen, dass es auch heute immer wieder Grund zur Klage gebe: „Kinder sterben unter Trümmern nach einem Erdbeben; Menschen ertrinken auf der Flucht in den Wellen der Meere; Tausende von Tieren erkranken und werden getötet“, sagte Sattler. Die biblische Botschaft zeichne aber ein Bild der Hoffnung, dass die Schöpfung einmal von ihren Leiden erlöst werde. Das sei keine billige Vertröstung, sondern fordere den Menschen zum Handeln auf. „Ohne die Hoffnung auf ewiges Leben bleibt die Zuversicht der Geschöpfe ohne Ziel – letztlich aussichtslos.“

 

An dem Gottesdienst wirkten neben dem Vorsitzenden der ACK in Deutschland, Bischof Karl-Heinz Wiesemann (Speyer), der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, sowie der Diözesanadministrator des Bistums Mainz, Dietmar Giebelmann mit. Vor dem Gottesdienst haben rund 20 kirchliche Initiativen und weitere Umweltorganisationen Projekte und Ideen für einen nachhaltigen Lebensstil auf einem Markt der Möglichkeiten präsentiert.

 

Seit dem Jahr 2010 feiert die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland jährlich einen Ökumenischen Tag der Schöpfung. Er geht auf eine Anregung des damaligen Ökumenischen Patriarchen Dimitrios I. zurück, einmal im Jahr „gemeinsam zum Schöpfer zu beten“. Dieser Tag wird bundesweit begangen und regt dazu an, das Lob des Schöpfers gemeinsam anzustimmen und gleichzeitig die eigenen Aufgaben für die Bewahrung der Schöpfung in den Blick zu nehmen.

 

In diesem Jahr fand die bundesweite zentrale Feier des Schöpfungstages unter dem Motto „Die ganze Schöpfung – Lobpreis Gottes“ statt. Das Motto stammt aus einem Lied der Hildegard von Bingen, in dem sie das Lob des Schöpfers aller Dinge anstimmt. „Lobpreis des Schöpfers und Verantwortung für die Schöpfung gehören untrennbar zusammen“, sagt dazu Bischof Karl-Heinz Wiesemann, Vorsitzender der ACK in Deutschland. „Als Lobende können wir gar nichts anders, als uns nach unseren Kräften und Möglichkeiten auch für die Schöpfung einzusetzen.“

 

 

Weitere Infos zum Tag der Schöpfung finden Sie unter www.schoepfungstag.info   

 

Weitere Bilder, Informationen und mehr finden Sie hier

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